
Business Continuity Management (BCM) ist ein Managementprozess, mit dem Organisationen kritische Geschäftsprozesse bei Störungen, Krisen oder Katastrophen aufrechterhalten oder rasch wiederherstellen. BCM umfasst Risikoanalyse, Business Impact Analyse, Strategien, Business Continuity Pläne, Übungen und kontinuierliche Verbesserung.
Wir unterstützen Schweizer Unternehmen mit praxisnaher BCM Beratung, um ein wirksames Business Continuity Management aufzubauen und zu betreiben.
Cyberangriffe, Systemausfälle, Lieferkettenunterbrüche oder Naturereignisse können den Geschäftsbetrieb innert Minuten zum Stillstand bringen. Mit einem professionellen Business Continuity Management (BCM) sichern Sie Ihre kritischen Geschäftsprozesse, erfüllen regulatorische Anforderungen und bleiben auch im Ernstfall handlungsfähig.
Business Continuity Management ist mehr als Notfallplanung. Es verbindet Risikoanalyse, Business Impact Analyse, BCM-Strategie, Business Continuity Pläne, Übungen und kontinuierliche Verbesserung zu einem systematischen Managementprozess. Während Krisenmanagement die Führung und Kommunikation in ausserordentlichen Lagen sicherstellt, fokussiert BCM auf die Fortführung und Wiederherstellung kritischer Geschäftsprozesse.
Zentrale Elemente des BCM:
Risikobewertung: Identifikation von Bedrohungen wie Cyberangriffe, Ausfälle von IT‑Services, Gebäudeunzugänglichkeit oder Lieferantenprobleme.
Business Impact Analyse (BIA): Bewertung der Auswirkungen von Unterbrüchen, Definition von Prioritäten, Recovery Time Objective (RTO) und Recovery Point Objective (RPO).
BCM‑Strategie: Festlegung von Wiederanlaufstrategien, Notfallarbeitsplätzen, Alternativlieferanten und organisatorischen Massnahmen.
Business Continuity Pläne: Konkrete, praxistaugliche Pläne für Krisenstäbe, Geschäftsbereiche und IT‑Services.
Übungen & Tests: Regelmässige Übungen, Tabletop‑Übungen und Tests, um Wirksamkeit und Rollenverständnis zu überprüfen.
Kontinuierliche Verbesserung: Review nach Vorfällen und Übungen, Aktualisierung von Plänen und Strategien.
Business Continuity Management, kurz BCM, hat das Ziel, kritische Geschäftsprozesse auch bei Störungen, Krisen oder Katastrophen aufrechtzuerhalten oder rasch wiederherzustellen. Unternehmen sollen dadurch handlungsfähig bleiben, finanzielle Schäden begrenzen, Kundenverpflichtungen erfüllen und ihre Reputation schützen.
Ein wirksames Business Continuity Management schafft Transparenz darüber, welche Prozesse, Ressourcen, Systeme, Standorte, Lieferanten und Mitarbeitenden für den Fortbestand des Unternehmens entscheidend sind. Auf dieser Basis können gezielte Vorsorgemassnahmen getroffen und Notfallpläne entwickelt werden.
Der Nutzen von BCM zeigt sich besonders in ausserordentlichen Situationen wie Cyberangriffen, IT-Ausfällen, Lieferkettenunterbrüchen, Personalausfällen, Naturereignissen, Pandemien oder Energieengpässen. Unternehmen mit einem etablierten BCM reagieren strukturierter, treffen schneller Entscheidungen und können den Geschäftsbetrieb kontrollierter fortführen.
Zu den wichtigsten Vorteilen von Business Continuity Management gehören:
BCM ist damit nicht nur eine Notfallmassnahme, sondern ein strategisches Führungsinstrument zur Stärkung der organisatorischen Resilienz.
Business Continuity Management ist ein kontinuierlicher Managementprozess. Ein BCM wird nicht einmalig erstellt und danach abgelegt, sondern regelmässig überprüft, getestet und weiterentwickelt. Der BCM-Lebenszyklus stellt sicher, dass die Organisation auf relevante Risiken vorbereitet bleibt und ihre Massnahmen an veränderte Geschäftsprozesse, Technologien, Standorte, Abhängigkeiten und Bedrohungen anpasst.
Ein typischer BCM-Prozess umfasst mehrere aufeinander abgestimmte Schritte: die Festlegung von Policy und Organisation, die Durchführung einer Business Impact Analyse, die Risikoanalyse, die Entwicklung einer BCM-Strategie, die Erstellung von Business Continuity Plänen, Übungen und Tests sowie die regelmässige Überprüfung und kontinuierliche Verbesserung.
Dieser strukturierte Ansatz hilft Unternehmen, Prioritäten richtig zu setzen. Nicht alle Prozesse benötigen dieselben Wiederanlaufzeiten, Ressourcen oder Schutzmassnahmen. Der BCM-Prozess zeigt auf, welche Geschäftsbereiche besonders kritisch sind und welche Massnahmen notwendig sind, um den Geschäftsbetrieb im Ernstfall stabil weiterzuführen.
Die BCM Policy bildet den formalen Rahmen für das Business Continuity Management. Sie beschreibt Zweck, Geltungsbereich, Ziele, Grundsätze, Rollen und Verantwortlichkeiten des BCM innerhalb der Organisation. Damit schafft sie Verbindlichkeit und sorgt dafür, dass Business Continuity Management nicht als isoliertes Projekt, sondern als Teil der Unternehmensführung verstanden wird.
Eine klare BCM-Organisation legt fest, wer für Steuerung, Umsetzung, Pflege und Weiterentwicklung des BCM verantwortlich ist. Dazu gehören typischerweise die Geschäftsleitung, BCM-Verantwortliche, Prozessverantwortliche, IT, Kommunikation, HR, Facility Management, Krisenmanagement und weitere Fachbereiche.
Wichtige Elemente einer BCM Policy sind:
Eine wirksame BCM-Organisation stellt sicher, dass im Ereignisfall nicht improvisiert werden muss. Zuständigkeiten, Entscheidungswege und Kommunikationsstrukturen sind bereits vorab definiert.
Die Business Impact Analyse, kurz BIA, ist ein zentrales Element im Business Continuity Management. Sie untersucht, welche Auswirkungen der Ausfall von Geschäftsprozessen, Systemen, Standorten, Mitarbeitenden oder Lieferanten auf das Unternehmen hätte. Ziel ist es, kritische Prozesse zu identifizieren und deren Wiederanlaufanforderungen festzulegen.
Im Rahmen der Business Impact Analyse werden unter anderem finanzielle, operative, rechtliche, regulatorische und reputationsbezogene Auswirkungen betrachtet. Dabei wird bewertet, ab welchem Zeitpunkt ein Prozessausfall für das Unternehmen kritisch wird und welche Ressourcen für den Wiederanlauf benötigt werden.
Typische Ergebnisse einer Business Impact Analyse sind:
Die Business Impact Analyse ist die Grundlage für fundierte BCM-Entscheidungen. Sie verhindert, dass Ressourcen nach Bauchgefühl eingesetzt werden, und zeigt, welche Massnahmen für die Geschäftskontinuität tatsächlich entscheidend sind.
Die Risikoanalyse ergänzt die Business Impact Analyse. Während die BIA zeigt, welche Prozesse und Ressourcen kritisch sind, untersucht die Risikoanalyse, durch welche Ereignisse diese gefährdet werden können. Sie betrachtet mögliche Bedrohungen, Schwachstellen und Eintrittsszenarien, die zu Unterbrechungen des Geschäftsbetriebs führen können.
Typische Risiken im Business Continuity Management sind Cyberangriffe, IT-Ausfälle, Stromunterbrüche, Naturereignisse, Brände, Gebäudeausfälle, Pandemien, Lieferkettenstörungen, Ausfall von Schlüsselpersonen oder Störungen bei externen Dienstleistern.
Eine BCM-Risikoanalyse bewertet nicht nur die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses, sondern vor allem dessen Auswirkungen auf kritische Geschäftsprozesse. Daraus lassen sich präventive, reaktive und wiederherstellende Massnahmen ableiten.
Wichtige Fragestellungen der Risikoanalyse sind:
Die Kombination aus Business Impact Analyse und Risikoanalyse liefert ein klares Bild darüber, welche Störungen besonders relevant sind und wie das Unternehmen seine Widerstandsfähigkeit gezielt verbessern kann.
Die BCM-Strategie legt fest, wie ein Unternehmen auf Ausfälle kritischer Prozesse, Ressourcen oder Standorte reagieren will. Sie basiert auf den Ergebnissen der Business Impact Analyse und der Risikoanalyse. Ziel ist es, geeignete Massnahmen zu definieren, mit denen kritische Leistungen innerhalb der erforderlichen Wiederanlaufzeiten aufrechterhalten oder wiederhergestellt werden können.
Eine BCM-Strategie kann organisatorische, technische, personelle und infrastrukturelle Massnahmen umfassen. Dazu gehören beispielsweise Ersatzarbeitsplätze, Homeoffice-Lösungen, alternative Lieferanten, manuelle Ersatzprozesse, Datensicherung, redundante Systeme, Stellvertretungsregelungen oder alternative Produktions- und Logistikwege.
Typische BCM-Strategien betreffen:
Eine gute BCM-Strategie ist realistisch, umsetzbar und wirtschaftlich angemessen. Sie berücksichtigt nicht nur technische Lösungen, sondern auch organisatorische Abläufe, Entscheidungswege und menschliche Faktoren.
Business Continuity Pläne (BCP) beschreiben konkret, wie kritische Geschäftsprozesse bei einer Störung fortgeführt oder wiederhergestellt werden. Sie übersetzen die BCM-Strategie in handlungsorientierte Anweisungen für den Ereignisfall.
Ein Business Continuity Plan sollte klar, verständlich und praxistauglich sein. Im Ernstfall bleibt wenig Zeit für lange Konzepte oder komplexe Dokumente. Deshalb müssen Verantwortlichkeiten, Eskalationswege, Sofortmassnahmen, Kommunikationsschritte und Wiederanlaufverfahren eindeutig beschrieben sein.
Ein wirksamer Business Continuity Plan enthält typischerweise:
Business Continuity Pläne sollten für die Personen geschrieben sein, die sie im Ereignisfall tatsächlich anwenden. Sie müssen aktuell, zugänglich, getestet und in der Organisation bekannt sein.
Ein Business Continuity Plan beschreibt, wie kritische Geschäftsprozesse bei einer Störung fortgeführt oder wiederhergestellt werden. Ein Disaster Recovery Plan fokussiert stärker auf die Wiederherstellung von IT-Systemen, Daten und technischer Infrastruktur. Beide Planarten ergänzen sich: Der Business Continuity Plan definiert die geschäftliche Fortführung, der Disaster Recovery Plan die technische Wiederherstellung.

Übungen und Tests sind entscheidend, um die Wirksamkeit des Business Continuity Managements zu überprüfen. Ein Plan, der nie getestet wurde, bietet im Ernstfall nur begrenzte Sicherheit. Erst durch Übungen zeigt sich, ob Rollen, Abläufe, Kommunikationswege, Ersatzverfahren und Wiederanlaufzeiten in der Praxis funktionieren.
BCM-Übungen können unterschiedlich ausgestaltet sein. Einfache Tabletop-Übungen prüfen Entscheidungsprozesse und Zuständigkeiten anhand eines Szenarios. Funktionale Tests untersuchen einzelne Massnahmen, zum Beispiel die Erreichbarkeit von Notfallkontakten oder den Zugriff auf Ersatzsysteme. Vollübungen simulieren komplexere Krisensituationen mit mehreren beteiligten Organisationseinheiten.
Typische Ziele von BCM-Übungen und Tests sind:
Nach jeder Übung sollten Erkenntnisse dokumentiert, Massnahmen definiert und Verantwortlichkeiten für die Umsetzung festgelegt werden. So wird BCM Schritt für Schritt wirksamer.
Typische Ergebnisse eines BCM-Projekts sind eine BCM-Policy, ein BCM-Rahmenwerk, eine Business Impact Analyse, eine Risikoanalyse, eine BCM-Strategie, Business Continuity Pläne, Übungskonzepte, Testprotokolle, Auditberichte und ein priorisierter Massnahmenplan. Das folgende Video zeigt diese BCM‑Deliverables.
Mit dieser Checkliste zur Überprüfung des BCM (PDF-Dokument zum Download) erhalten Sie rasch einen Status Quo hinsichtlich BCM Reifegrad.
Business Continuity Management muss regelmässig überprüft und weiterentwickelt werden. Unternehmen verändern sich laufend: neue Geschäftsmodelle entstehen, IT-Systeme werden ersetzt, Standorte ändern sich, Lieferanten wechseln, regulatorische Anforderungen nehmen zu und neue Bedrohungen entstehen. Deshalb müssen BCM-Dokumente, Analysen, Strategien und Pläne aktuell gehalten werden.
Ein regelmässiger BCM-Review stellt sicher, dass das Business Continuity Management weiterhin zur Organisation passt. Dabei werden unter anderem Business Impact Analysen, Risikoanalysen, Business Continuity Pläne, Kontaktlisten, Rollen, Abhängigkeiten und Testergebnisse überprüft.
Auslöser für eine BCM-Überprüfung können sein:
Kontinuierliche Verbesserung bedeutet, aus Erfahrungen zu lernen und das BCM systematisch weiterzuentwickeln. Dadurch bleibt Business Continuity Management nicht nur ein dokumentiertes Konzept, sondern ein lebendiger Bestandteil der Unternehmensresilienz.
Ein professionell aufgebautes Business Continuity Management hilft Unternehmen, kritische Geschäftsprozesse zu schützen, Ausfallzeiten zu reduzieren und in Krisensituationen handlungsfähig zu bleiben. Entscheidend ist ein strukturierter BCM-Prozess, der von der Business Impact Analyse über die BCM-Strategie bis zu Business Continuity Plänen, Übungen und kontinuierlicher Verbesserung reicht.
Damit wird BCM zu einem zentralen Bestandteil moderner Unternehmensführung – insbesondere für Organisationen, die hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit, Compliance und Vertrauen erfüllen müssen.
Business Continuity Management nach ISO 22301 bietet Unternehmen einen international anerkannten Rahmen, um ihre Geschäftskontinuität systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und kontinuierlich zu verbessern. Die Norm beschreibt Anforderungen an ein Business Continuity Management System, kurz BCMS, mit dem Organisationen auf Störungen vorbereitet sind, deren Auswirkungen reduzieren und kritische Geschäftsprozesse möglichst rasch wiederherstellen können.
ISO 22301 richtet sich an Organisationen jeder Grösse und Branche. Der Standard ist sowohl für grosse Unternehmen und regulierte Organisationen als auch für KMU geeignet, die ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Betriebsunterbrüchen stärken wollen. Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelner Notfallplan, sondern ein vollständiges Managementsystem für Business Continuity Management.
Ein BCMS nach ISO 22301 schafft klare Strukturen, Verantwortlichkeiten und Prozesse. Es verbindet strategische Vorgaben der Geschäftsleitung mit operativen Massnahmen wie Business Impact Analyse, Risikoanalyse, BCM-Strategie, Business Continuity Plänen, Übungen, Audits und Management Reviews. Dadurch wird Business Continuity Management fest in der Organisation verankert und nicht nur im Ereignisfall aktiviert.
Die Norm folgt dem bekannten Managementsystem-Ansatz. Dazu gehören die Analyse des organisatorischen Kontextes, die Führung und Verantwortung durch das Management, die Planung von Zielen und Massnahmen, die Bereitstellung von Ressourcen, der operative Betrieb des BCM, die Leistungsbewertung sowie die kontinuierliche Verbesserung. Dieser Aufbau erleichtert die Integration mit bestehenden Managementsystemen, zum Beispiel Informationssicherheit, Risikomanagement, Qualitätsmanagement oder Krisenmanagement.
Ein wesentlicher Bestandteil von ISO 22301 ist die Business Impact Analyse. Sie zeigt, welche Geschäftsprozesse für die Organisation kritisch sind, welche Auswirkungen ein Ausfall hätte und innerhalb welcher Zeit diese Prozesse wieder aufgenommen werden müssen. Ergänzend dazu hilft die Risikoanalyse, relevante Bedrohungen und Schwachstellen zu erkennen. Auf dieser Basis werden angemessene BCM-Strategien und Business Continuity Pläne entwickelt.
Business Continuity Pläne nach ISO 22301 beschreiben, wie kritische Aktivitäten bei einer Störung fortgeführt oder wiederhergestellt werden. Sie enthalten Rollen, Verantwortlichkeiten, Eskalationswege, Kommunikationsabläufe, Sofortmassnahmen, Ersatzverfahren und Wiederanlaufprozesse. Damit diese Pläne im Ernstfall funktionieren, müssen sie regelmässig geübt, getestet und aktualisiert werden.
Der Nutzen eines Business Continuity Management Systems nach ISO 22301 liegt in einer höheren organisatorischen Resilienz. Unternehmen gewinnen Transparenz über kritische Prozesse, Abhängigkeiten und Wiederanlaufanforderungen. Sie können Störungen strukturierter bewältigen, Ausfallzeiten reduzieren, regulatorische Anforderungen erfüllen und das Vertrauen von Kunden, Mitarbeitenden, Geschäftspartnern, Behörden und Versicherern stärken.
Eine Zertifizierung nach ISO 22301 kann zusätzlich nachweisen, dass das Business Continuity Management System nach anerkannten Anforderungen aufgebaut und geprüft wurde. Sie ist besonders relevant für Unternehmen, die hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit, Compliance und Lieferfähigkeit erfüllen müssen. Dazu gehören beispielsweise Finanzdienstleister, Versicherungen, Energieversorger, Gesundheitsorganisationen, öffentliche Verwaltungen, Industrieunternehmen, IT-Dienstleister und Betreiber kritischer Infrastrukturen.
Business Continuity Management nach ISO 22301 ist damit mehr als reine Notfallplanung. Es ist ein strukturierter Führungs- und Verbesserungsprozess, der Unternehmen hilft, auf disruptive Ereignisse vorbereitet zu sein, kritische Leistungen aufrechtzuerhalten und ihre langfristige Widerstandsfähigkeit zu stärken.
ISO 22301 ist der zentrale Standard für Business Continuity Management Systeme. Ein nach ISO 22301 aufgebautes BCMS unterstützt Unternehmen dabei, kritische Geschäftsprozesse zu identifizieren, Risiken und Auswirkungen von Betriebsunterbrüchen zu bewerten, wirksame Business Continuity Strategien zu entwickeln und praxistaugliche Notfall- und Wiederanlaufpläne zu erstellen. Durch regelmässige Übungen, Tests, Audits und Management Reviews bleibt das Business Continuity Management aktuell und wirksam.
Für Unternehmen in der Schweiz bietet Business Continuity Management nach ISO 22301 eine klare Orientierung, um organisatorische Resilienz, Krisenfestigkeit und Wiederherstellungsfähigkeit nachhaltig zu verbessern. Die Norm unterstützt sowohl den Aufbau eines neuen BCM als auch die Weiterentwicklung bestehender Business Continuity Strukturen bis hin zur Zertifizierungsreife.
Initialanalyse
Kurzes Assessment von Ausgangslage, Regulatorik, bestehenden Notfall‑/Krisenstrukturen und Erwartungen. Ergebnis ist eine transparente Standortbestimmung und ein Vorschlag für Scope und Vorgehen.
Scope & kritische Prozesse
Definition von Geltungsbereich, Standorten, Services und kritischen Geschäftsprozessen. Dabei berücksichtigen wir regulatorische Anforderungen, Kundenerwartungen und Abhängigkeiten.
Business Impact Analyse & Risikoanalyse
Durchführung von Interviews/Workshops zur BIA, Identifikation von Risiken und Verwundbarkeiten, Definition von RTO/RPO und Prioritäten.
Strategie & Massnahmen
Entwicklung der BCM‑Strategie, Definition organisatorischer und technischer Massnahmen, Abstimmung mit IT‑Notfallmanagement, Krisenmanagement und Informationssicherheit.
Pläne & Rollen
Erstellung oder Überarbeitung von Business Continuity Plänen, Krisenhandbuch, Kommunikationsrichtlinien sowie Rollen‑ und Eskalationsmodellen.
Übung, Test & Lessons Learned
Planung und Durchführung von Übungen, Tests und Reviews, Ableitung von Optimierungen und Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.
BCM ist besonders relevant für:
Viele regulatorische Rahmenwerke und Standards verlangen heute explizite Business‑Continuity‑Regelungen und regelmässige Überprüfungen. Mit einem strukturierten BCM erhöhen Sie Compliance, Resilienz und Vertrauen bei Kunden, Aufsichtsbehörden und Partnern.
Am Ende eines typischen BCM‑Mandats verfügen Sie über:
Typische Ergebnisse eines Krisenmanagement Projekts sind eine Leistungsauftrag Krisenmanagement, ein Krisenmanagement Tool für den raschen Zugriff auf die notwendigen Führungsdokumente, eine Führungsmethodik, Checklisten für jede Funktion im Krisenstab, Vorlagen für die Lagebildführung, ein Konzept Krisenkommunikation, u.v.m. Das folgende Video zeigt diese Krisenmanagement‑Deliverables.
Wir führen strukturierte Business Impact Analysen durch, um Ihre kritischen Prozesse, Ressourcen und Abhängigkeiten zu identifizieren. Gemeinsam mit Ihren Fachbereichen definieren wir tolerierbare Ausfallzeiten, RTO/RPO und priorisierte Wiederanlaufreihenfolgen.
Auf Basis der BIA entwickeln wir eine BCM‑Strategie, die zu Ihrem Geschäftsmodell, Ihren Risiken und Ihrem Budget passt. Dazu gehören Szenarien, Wiederanlaufkonzepte, organisatorische Strukturen und der sinnvolle Einsatz von Technologie und Outsourcing.
Wir erstellen oder optimieren Ihre Business Continuity Pläne – von übergeordneten BCM‑Rahmenwerken über Bereichspläne bis zu IT‑Wiederanlaufplänen. Unsere Vorlagen sind praxiserprobt, klar strukturiert und in Krisensituationen schnell einsetzbar.
Wir planen und moderieren Krisenübungen und Tabletop‑Übungen, mit denen Ihre Führungskräfte und Teams realistische Szenarien durchspielen. So überprüfen Sie Organisation, Entscheidungswege, Kommunikationsfähigkeit und die Eignung Ihrer Pläne, ohne den Betrieb zu stören.
Mit BCM‑Audits und Readiness Assessments überprüfen wir Reifegrad, Wirksamkeit und Lücken Ihres bestehenden BCM‑Systems. Sie erhalten konkrete Handlungsempfehlungen und einen priorisierten Umsetzungsplan.
Wir unterstützen Sie beim Aufbau eines BCMS gemäss ISO 22301 – von der Gap‑Analyse über die Dokumentation bis zur Vorbereitung auf das Zertifizierungsaudit. Damit kombinieren Sie Praxisnutzen mit formaler Konformität gegenüber Auditoren, Kunden und Aufsichtsbehörden.
Ihre BCM-Fragen werden durch unsere Experten & Berater für Business Continuity Management (BCM) gerne beantwortet.
Sie haben ein Anliegen oder suchen fachliche Unterstützung bei der Erarbeitung des Business Continuity Management (BCM)? Gerne helfen wir weiter.

Die wichtigsten und häufigsten Fragen kurz beantwortet:
BCM fokussiert auf die Wiederherstellung von Geschäftsprozessen, Krisenmanagement auf die Führung und Kommunikation in ausserordentlichen Lagen. IT‑Notfallmanagement konzentriert sich auf die Wiederverfügbarkeit von IT‑Systemen und Infrastrukturen.
Die BIA ermittelt, welche Auswirkungen der Ausfall von Prozessen, Standorten oder IT‑Services hat. Sie priorisiert Geschäftsprozesse und definiert Ziele wie RTO und RPO.
Ein BCM‑Plan beschreibt Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege, Kontaktlisten, konkrete Massnahmen und Abläufe für definierte Szenarien. Er sollte übersichtlich, aktuell und im Ereignisfall schnell nutzbar sein.
Typisch sind Standortbestimmung, BIA, Strategieentwicklung, Pläne, Übungen und die Etablierung eines BCM‑Zyklus. Umfang und Tiefe richten sich nach Branche, Regulatorik und Unternehmensgrösse.
Je nach Ausgangslage dauert ein BCMS‑Projekt von wenigen Monaten bis über ein Jahr. Mit einem fokussierten Scope können erste wirksame Ergebnisse aber bereits deutlich früher erzielt werden.
ISO 22301 definiert Anforderungen an ein systematisches Business Continuity Management System (BCMS), inklusive Policy, Verantwortlichkeiten, Analysen, Strategien, Plänen und Verbesserungsprozessen. Wir unterstützen bei Gap‑Analysen, Umsetzung und Vorbereitung auf Zertifizierungsaudits.
Ja, gerade KMU sind oft stark von einzelnen Personen, Lieferanten oder IT‑Dienstleistern abhängig. Mit einem pragmatischen, risikobasierten Ansatz lässt sich BCM auch für kleinere Organisationen effizient implementieren.
Empfohlen sind mindestens jährliche Übungen oder Tests sowie Überprüfungen nach grösseren organisatorischen oder technischen Veränderungen. Viele Regulatoren verlangen dokumentierte Tests in regelmässigen Abständen.
Die Kosten hängen von Scope, Anzahl Standorte, Prozessen und regulatorischen Anforderungen ab. Nach einer kurzen Initialanalyse erstellen wir ein transparentes, modular aufgebautes Angebot.
Externe BCM Beratung bringt eine unabhängige Sichtweise, aktuelle Best Practices und Erfahrung aus vielen Branchen in Ihr Unternehmen. Gleichzeitig hilft sie, typische Fallstricke bei der Einführung von Business Continuity Management zu vermeiden und beschleunigt den Aufbau eines wirksamen BCMS. Durch die Kombination aus internem Know‑how und externer BCM Beratung erhöhen Sie die Qualität Ihrer Analysen, Strategien und Pläne deutlich. So wird Ihr Business Continuity Management pragmatisch, auditfest und im Ernstfall wirklich nutzbar.
Externe BCM Beratung lohnt sich insbesondere, wenn Sie wenig interne BCM‑Erfahrung haben, regulatorische Anforderungen erfüllen müssen oder Ihr bestehendes Business Continuity Management professionalisieren möchten. Auch bei komplexen Organisationen mit mehreren Standorten, kritischen Abhängigkeiten oder bevorstehenden Audits kann ein externer Blick sehr wertvoll sein. Die Beratung hilft Ihnen, Prioritäten zu klären, einen realistischen Projektfahrplan zu entwickeln und Ihr Business Continuity Management effizient auf ein höheres Reifegrad‑Level zu bringen. So investieren Sie gezielt dort, wo BCM Beratung den grössten Mehrwert für Sicherheit, Resilienz und Compliance schafft.


Seit 1988 produktunabhängige und neutrale Resilienz-Management & GRC Beratung.
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